Das Fronleichnamsfest, kurz: Fronleichnam (von althochdeutsch: fron Herr, liknam Leib; ist ein Fest, in dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird.
Fronleichnam wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest, dem zweiten Donnerstag nach Pfingsten, begangen. Der Donnerstag als Festtermin knüpft an den eigentlichen Gedenktag des letzten Abendmahls an, den Gründonnerstag, der aber wegen des stillen Charakters der Karwoche keine größere Festlichkeit erlaubt. Aus diesem Grund wurde Fronleichnam auf den ersten Donnerstag nach der österlichen Zeit und der ehemaligen Pfingstoktav gelegt.
Der wichtigste Teil der Fronleichnamsliturgie ist die Heilige Messe des Tages, die in Lesungen und Gebeten das Geheimnis der Eucharistie umkreist. Vielerorts wird diese Messe heute im Freien, etwa auf öffentlichen Plätzen, gefeiert.
Quelle: Wikipedia
Das Plakat gibt dies künstlerisch wieder. Im Hintergrund sieht man eine Luftaufnahme der Stadt Bonn. Sie bildet den Boden, auf dem das Fronleichnamfest stattfindet. Das Bonner Münster bildet den Rahmen. Aus ihm heraus und am Ende auch wieder in es hinein wird die Monstranz getragen.
Das Brot - der Leib Christi - aber hat sich im Bild aus dem engen Gefäß befreit. Dies geschieht dann, wenn der Funke aus der Begegnung mit dem Universellen auf den einzelnen Menschen überspringt. So geschehen bei der hl. Elisabeth, die als Heilige dieses Jahr in besonderer Weise die katholische Kirche begleitet. Aus der Begegnung mit dem Universellen kann dann etwas Neues aufblühen. Symbol hierfür und für die Hl. Elisabeth gleichermaßen ist die Rose, die über die Öffnung des Münsters hinaus blüht.
Die Plakatgestaltung folgt dabei einem Bild von Salvador Felipe Jacinto Dalí y Doménech von 1950. Es träg den Namen "Madonna von Port Ligat". Zwar stellt Dalí Christus hier in einem anderen Zusammenhang dar, die Thematiken liegen jedoch meines Erachtens gar nicht so weit auseinander. Die surrealistische Form ermöglicht es zudem, die Thematik wiederzugeben, ohne dass sie kitschig oder naiv wirkt.
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